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Sicherheit auf Spielplätzen


Informationen von TÜV Rheinland

Die meisten Mängel beruhen auf Verschleiß – Montage oder Wartungs- mängel. Auch Planungsmängel sind eine häufige Fehlerursache.

Weitere Gefahren gehen von verfaultem Holz, rostigem Metall und vorstehenden Schrauben aus. Verunglückt ein Kind aufgrund von fehler- oder mangelhaften Instandsetzungsarbeiten oder unzureichenden Kontrollen, haftet der Betreiber des Platzes, also entweder die Stadt oder die Kommune ggf.die Wohnungsgesellschaft oder die Verantwortlichen der Einrichtung wie z.B. bei Kindergärten. Doch so weit muss es nicht kommen.

Von der Qualität des Platzes können Interessierte sich selbst ein erstes Urteil bilden.

Sicherheits-Checks

Bevor Sie Ihren Sprössling auf den Platz loslassen, sehen Sie sich um. Eine Checkliste:

Gesamteindruck: Wie wirkt der Spielplatz? Ist die Einzäunung intakt und der Platz gereinigt?

Wege: Gibt es Stolperfallen oder gar Schlaglöcher?

Sandkasten: Ist der Sand verdreckt, zum Beispiel mit Hundekot, Zigarettenkippen oder gar Scherben?

Spielgeräte: Ist genügend Platz am Ende der Rutsche oder hinter der Schaukel? Gibt es scharfe Kanten oder splitternde Holzbalken?

Fallschutz: Ist der Untergrund unter den Spielgeräten weich?

Vandalismus: Wird der Platz zweckentfremdet? Liegen etwa Spritzen herum?

Bei solcherlei Sicherheitsmängeln sollten sich Eltern an die Betreiber des Spielplatzes wenden. Denn diese sind gesetzlich dazu verpflichtet, Spielgeräte regelmäßig zu überprüfen.

Betreiber wiederum haben die Möglichkeit, die Überprüfung des Spielplatzes von Sachverständigen vollziehen zu lassen. Diese besichtigen hierbei den Spielplatz und decken mögliche Mängel auf. Sie helfen, die Gefahren zu beseitigen und geben Tipps zur Wartung der Geräte. Das Prüfergebnis wird ausführlich mit Text und Fotos dokumentiert.

 

Weiterführende Themen

  • Checkliste für einen sicheren Spielplatz
  • Der sichere Spielplatz
  • Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. Mai 2010 um 19:56 Uhr